LASIK (Augenlaser)
OP-VERFAHREN
Die LASIK Laser-in-situ-Keratomileusis ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Verfahren zu Korrektur folgender Fehlsichtigkeiten:
- Kurzsichtigkeit bis -8 dpt
- Weitsichtigkeit bis +3 dpt
- Hornhautverkrümmung 3 dpt
Dabei wird ein Hornhautdeckelchen geschnitten und mit dem Laser innerhalb der Hornhaut Gewebe abgetragen. Seit ihrer Einführung Anfang der 90er Jahre wurde die LASIK ständig weiterentwickelt und millionenfach erfolgreich eingesetzt. Die Behandlungszahlen steigen kontinuierlich. So wurden allein in den letzten beiden Jahren ca. 200.000 LASIK-Operationen in Deutschland durchgeführt. Seit 1999 ist die LASIK-Methode auch von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten wissenschaftlich anerkannt.
Vorteile der LASIK:
Nicht die Hornhautoberfläche, sondern das Innere der Hornhaut kann mit dem Laser bearbeitet werden. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und ist durch lokal betäubende Augentropfen schmerzfrei. Der Eingriff erfolgt ambulant und Sie können direkt nach der Operation wieder nach Hause gehen. Bereits nach einigen Stunden erreichen Sie ein gutes Sehvermögen. Schon nach wenigen Tagen sind Sie wieder fit für den Alltag. Der natürliche Aufbau der oberflächlichen Hornhautschichten bleibt erhalten, wodurch der Heilungsprozess günstig verläuft.
Für wen kommt eine LASIK-OP in Frage?
Grundsätzlich ist die LASIK-Methode für Menschen mit Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit geeignet, die ihre Kontaktlinsen oder Brille nicht vertragen. Auch für bestimmte Berufsfelder erweist sich eine Laser-Behandlung als vorteilhaft. Dennoch kommt die LASIK-Operation nicht für jeden Patienten in Frage.
Voraussetzungen:
Der Patient sollte mindestens 18 Jahre alt sein. Die Fehlsichtigkeit sollte stabil sein, d.h. sie sollte sich in den letzten 2 bis 3 Jahren nicht mehr als 1 dpt verändert haben. Es sollten keine Augenerkrankungen wie Grauer oder Grüner Star sowie keine Durchblutungsstörungen der Netzhaut vorliegen. Die Hornhaut muss eine bestimmte Mindestdicke aufweisen. Die Pupillen dürfen einen bestimmten Durchmesser nicht überschreiten. Vor dem Eingriff stehen immer ein ausführliches Beratungsgespräch und eine umfassende Voruntersuchung, um festzustellen, ob eine LASIK-Behandlung für den Patienten möglich und sinnvoll ist.



